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Listenansicht für die Begriffe

Adaptive learning

Eine Art von Software, die sich in Inhalt und Aufmachung an die individuellen Kenntnisse anpasst. 

Asset Growth

(Wachstum der Aktiva)

Hierbei geht es um das Wachstum des Wer-tes der Assets. Zu den Assets einer Bank zählen u. a. Kredite, Beteiligungen, Anleihen und Aktien. Insbesondere bei Banken ist dies eine relevante Größe, da Assets regelmäßigen Schwankungen unterliegen können.

Bitcoins

Eine virtuelle Währung.

Business Canvas

Rahmenwerk zur Aufnahme und Entwicklung eines Geschäftsmodelles/ einer Geschäftsidee.

Core Tier 1

(Kernkapitalquote)

Core Tier 1 ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl aus dem Kreditwesen. Sie misst den Anteil der ausfallen kann, ohne dass das haftende Eigenkapital vollständig aufgezehrt wäre und dadurch eine Insolvenzgefahr entstehen könnte. Gewisse Ereignisse (z.B. Ausfall von Krediten, starke Zinsschwankun-gen) sind im Bankengeschäft unvorhersehbar und genau deshalb benötigen Banken eine Art Risikopuffer, um auf bestimmte Ereignis-se vorbereitet zu sein. Der Wert kann zwi-schen 0% und 100% liegen. Im deutschen Durchschnitt liegt der Wert bei 6%3. Je höher die Quote, desto sicherer ist die Bank.

Cost / Income Ratio (CIR)

(Kosten-Einkommen-Relation)

Die Cost / Income Ratio zeigt das Verhältnis von Kosten für Verwaltungsaufwand und Erträgen. Besonders beim Vergleich unter-schiedlicher Perioden ist die eine wichtige Kennzahl, um zu sehen wie sich die Kosten zu den Erträgen entwickeln. Je kleiner die Ratio ist, desto effizienter ist das Unternehmen.

Digital citizen

Eine Person, die sich sicher, verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll durch die digitale Welt, mit all ihren Möglichkeiten und Fallstricken, bewegt. 

Digitaler Fußabdruck

Alle Inhalte über das, was eine Person online tut, einschließlich des Inhaltes den sie hochlädt. 

Online Information kann migrieren, bestehen bleiben und auch noch Jahre später wieder an die Oberfläche gelangen. 

Design Thinking

Ist ein Rahmenwerk zum Lösen von Problemen und der Entwicklung neuer Ideen. 

DACH

D-A-C-H. Beschreibt den kontinentaleuropäischen Raum der Länder Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH).

Earnings Before Interest & Taxes (EBIT)

(Einkommen vor Zinsen & Steuern)

Diese Kennzahl stellt das operative Ergebnis, also das Betriebsergebnis, dar. Vorteil dieser Kennzahl ist, dass sie international verwendet wird und sich dadurch Unternehmen / Banken einfach vergleichen lassen. Je höher das EBIT, desto positiver ist die Bewertung.

Econ. Profit/Econ. Value Added (EP/EV)

(Ökonomischer Wert)

EVA veranschaulicht was das operative Er-gebnis nach Steuern und abzüglich der Kapi-talkosten ist. Es ist eine Kennzahl, die steigt, wenn Kapital in Projekte investiert wird und die Rendite über den Kapitalkosten liegt. Der Vorteil dieser Kennzahl liegt in der Tatsache, dass die Kennzahl keine Unterscheidung zwischen Shareholdern (Eigentümer) und Stakeholdern (Kunden, Lieferanten, FK-Geber) macht. Es wird der tatsächliche Wert einer Investition bemessen.

Economic Capital Usage

Economic Capital Usage (ECU) ist der Betrag, den eine Bank jederzeit braucht, um uner-wartete Verluste verkraften zu können bzw. stellt ECU die gesamte Risikoposition dar. Da der Kapitalmarkt von hoher Volatilität ge-prägt ist, ist möglichen Ausfällen (z.B. Coun-terparty Risk) vorzubeugen. Je höher das Economic Capital Usage ist, desto riskanter sind die Assets der Bank und das Verlustrisiko steigt.

FinTech

Setzt sich aus den Worten Financial Services und Technology zusammen. Der Begriff FinTech umschreibt alle modernen Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen, die von Unternehmen bereitgestellt werden, die keine Banken sind. 

Gearing

(Verschuldungsgrad)

Gearing steht für die den Verschuldungsgrad eines Unternehmens und wird benutzt um zu sehen, wie stark die Verschuldung eines Unternehmens ist. Über diese Kennzahl lassen sich Aussagen z.B. über die Stabilität eines Unternehmens machen. Ein hoher Verschuldungsgrad bedeutet gleichzeitig ein hohes Risiko für das Unternehmen, da Fremdkapitalzinsen in jedem Zustand, also auch dann wenn das Unternehmen Verluste macht, bezahlt werden müssen.

Hashtag

Ein Wort, eine Abkürzung, ein Satz oder ähnliches, angefangen mit “#”. Das Hashtag verbindet den jeweiligen Post mit einer breiten Online-Diskussion über das spezifische Thema. Durch suchen nach oder klicken auf den Hashtag, können alle ähnlichen Posts eingesehen und der Diskussion gefolgt werden. 

Innovation

Unter Innovation werden all jene Entwicklungen verstanden, in deren Zuge etwas auf den neuesten Stand gebracht wird. Dies geschieht durch die Einführung neuer Verfahren und neuer Techniken. 

iOS

iOS ist das von Apple produzierte Betriebssystem für mobile Geräte, wie das iPhone oder iPad.

Junk Bonds

Unter dem Begriff Junk Bonds werden Schuldverschreibungen zusammengefasst, deren Emittenten eine schlechte Bonität haben. Junk Bonds verfügen daher über ein großes Risiko, sind aus diesem Grunde aber auch hochverzinslich. 

Kredite

Ein Kredit (abgeleitet vom lateinischen credere „glauben“ und creditum „das auf Treu und Glauben Anvertraute“) ist die Gebrauchsüberlassung von Geld (Banknoten, Münzen, Giralgeld) oder vertretbaren Sachen (Sachdarlehen) durch den Kreditgeber auf Zeit.

Live-blog/ live-blogging

Das bloggen über etwas noch während es passiert.

Leverage Ratio

(Verhältnis Fremd zu Eigenkapital)

Die Kennzahl zeigt das Verhältnis vom Fremd- zum Eigenkapital. Diese Kennzahl liefert eine Information bezüglich der Stabilität des Unternehmens. Wird ein neues Projekt mit Fremdkapital (FK) finanziert, so steigt die Leverage Ratio. Dies hat zwar eine höhere EK-Rendite zur Folge, allerdings steigt auch das Risiko, dass die FK-Zinsen nicht bedient werden können. Mit einem hohen Leverage entsteht ein Hebeleffekt. Erzeugt ein Projekt eine höhere Rendite als die für das investier-te Kapital zu zahlenden Zinsen so ist der Effekt positiv. Ist die nicht der Fall, so kann ein zu hoher Leverage zu einer Insolvenz führen.

Mobiles Bezahlen

Mobiles Bezahlen kommt in vielen verschiedenen Formen. Immer hat es allerdings mit dem Smartphone zu tun. Das mobile Bezahlen lässt sich in Remote-Bezahlen und das Bezahlen am Point of Sales (POS) trennen. Bei dem Remote-Bezahlen dienen beispielsweise Apps dazu, bei Onlineshops einzukaufen und die Rechnung am Smartphone zu begleichen. Bei dem Bezahlen am POS, also beispielsweise der Kasse im Supermarkt, kommen NFC-Chips oder QR-Codes zum Einsatz. Das Smartphone wird zum Ersatz des Bargeldes. 

Near Field Communication (NFC)

Kontaktlose Bezahl- und Identifikationsverfahren im Nahbereich (< 20 cm) über in Smartphones integrierte RFID-Chips und besondere NFC Lesegeräte.

Outsourcing

Auslagerung von Geschäftsbereichen/ Aktivitäten.

 

 

Podcast

Podcasts können Video- oder Audioblogs sein. In der Regel sind aber Audio-Inhalte gemeint. Podcasts können wie Radiosendungen verstanden werden, die nach ihrem erscheinen zu beliebiger Zeit über das Internet aufgerufen werden können. Es ist außerdem möglich einem Podcast-Feed zu folgen und automatische Updates über neue Folgen zu erhalten. 

Quality Assurance

Die Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf ausgelegt sind ein bestimmtes Qualitätsniveau zu gewährleisten. 

Return on Assets (Gesamtkapitalrentabilität)

Der Return on Assets ist die Gesamtkapital-rentabilität. Diese Kennzahl veranschaulicht, wie effizient das Kapital innerhalb einer Periode eingesetzt wurde. Der Zähler dieser Kennzahl setzt sich zusammen aus Jahres-überschuss und den Fremdkapitalzinsen. Ein hoher Return on Assets kann auch bei sin-kendem Jahresüberschuss aber steigendem Leverage2 entstehen. Dies ist für die Eigen-tümer der Gesellschaft kritisch zu bewerten, da ein hohes Leverage auch das Risiko der Eigenkapitalgeber steigert. Je höher diese Kennzahl ist, desto attraktiver ist das Unter-nehmen für Investoren.

Revenue Growth

(Umsatzwachstum)

Revenue Growth zeigt, wie stark die Umsätze bzw. die Verkaufszahlen eines Unternehmens wachsen. Obwohl Umsätze konjunkturellen Schwankungen unterliegen, kann dennoch eine Entwicklung bei den Umsätzen festge-stellt werden, die auf den Umsätzen aus vergangenen Geschäftsjahren hervorgeht.

Startup

Unter Startups werden jene Unternehmen zusammengefasst, die sich in ihrer Gründung oder kurz nach ihrer Gründung befinden. Startups verfügen häufig über einen hohen Grad an Innoavtion und Wachstumspotential. Startups, die sich im Bereich der Financial Services bewegen, können auch unter dem Begriff FinTechs zusammengefasst werden. 

Transformation

Die begleitete holistische Überführung eines Zustandes in einen anderen.

Usability

Die Bedienbarkeit beschreibt, wie leicht es Nutzern fällt mit einem Service oder Produkt umzugehen. 

User Experience

Beschreibt das Nutzererlebnis, also alle Erfahrungen die ein Nutzer im Zusammenhang mit einem Service oder einem Produkt macht. Darunter fallen auch die Erfahrungen mit Software und IT-Systemen. 

Venture Capital

Venture Capital, das auch als Wagniskapital bezeichnet wird, fällt unter das Kapital, das außerhalb der Börse gehandelt wird (Private Equity). Dieses Kapital wird von Beteiligungsgesellschaften (Venture Capital Gesellschaften) oder Business Angels, Unternehmen zur Verfügung gestellt, die als hochriskant gelten und sich häufig noch in jungen Lebenszyklen befinden. 

Weighted Average Cost of Capital

(WACC)

Die durchschnittlichen, gewichteten Kosten des Kapitals beschreiben die Kosten, die ein Unternehmen durchschnittlich für sein Fremd- und Eigenkapital aufwenden muss. 

Xing

Soziales Netzwerk das dem Pflegen des persönlichen beruflichen Netzwerkes dient. Der Dienst ist vor allem im DACH-Raum verbreitet. 

Yield to Maturity

Die Rendite (Yield) einer Anleihe, die bis zur Einlösung (Maturity) gehalten wird, unter Berücksichtigung von Zinsen und einer etwaigen Differenz zwischen Ausgabepreis und Einlösungsbetrag.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko ist Teil des Marktrisikos und beschreibt das Risiko, dem das Vermögen eines Unternehmens durch die Veränderung des Zinsniveaus ausgesetzt ist. Das Zinsänderungsrisiko kann in drei weitere Risikokategorien aufgeschlüsselt werden. Die Riskokategorien sind: Variables Zinsänderungsrisiko, Festzinsrisiko und Abschreibungsrisiko.